Ob und wie die Interessen Jugendlicher in der Medienpolitik im Parlament berücksichtigt werden, diskutieren u.a. Martin Rabanus MdB und Thomas Hacker MdB, Steffen Grimberg vom DJV Berlin – JVBB und Journalistin Saara von Alten.

Die Moderation übernimmt Charlotte Bauer von der Berliner Morgenpost.

Junge Menschen sind heute selbstverständlich Produzent:innen und Empfänger:innen von medialen Inhalten auf verschiedensten Plattformen. Für viele Jugendliche bieten die Medien eine Möglichkeit, am Weltgeschehen teilzuhaben, sich zu bilden und kreativ einzubringen. Aber wie können Medien die politische Beteiligung Jugendlicher fördern?

Die Jugendpolitik wird auf nationaler Ebene festgelegt. Die Europäische Union hat auf diesem Gebiet eine unterstützende Rolle und fördert mit dem Aktionsbereich Jugend des Programms Erasmus+ den Austausch junger Menschen. In den letzten Jahren hat die EU ihre Politik für junge Menschen mit verschiedensten Programmen weiter verstärkt – aber reicht das?

Medien prägen das Aufwachsen junger Menschen. Die Liste der Beispiele von medienpolitischen Feldern, die die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von jungen Menschen entscheidend gestalten, ist lang. Der Deutsche Bundesjugendring hat es sich zur zentralen Aufgabe gemacht, auch die medienpolitischen Interessen junger Menschen anwaltschaftlich zu vertreten. Ziel muss es sein, dass die vielfältigen Lebensentwürfe von jungen Menschen in den Medien in ihrer Breite dargestellt und vermittelt werden. Wie weit sind wir von diesem status quo entfernt? Und was muss dafür getan werden?

Das Auffälligste an der Jugendpolitik der Großen Koalition sei, dass „sie nicht stattfindet“, sagt Katja Dörner, Oberbürgermeisterin von Bonn und Parteimitglied der Grünen. Die Idee, alle Vorhaben der Bundesregierung daraufhin zu überprüfen, ob sie im Interesse der Jugendlichen seien, sei „sang- und klanglos“ untergegangen. Woran liegt das? Und wie kann man das ändern?

Im Berliner Mediensalon wollen wir über Medienpolitik im Parlament und die Interessen junger Menschen diskutieren mit:

Notker Schweikhardt MdA Sprecher für Medienpolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin

Saara von Alten Redakteurin für Bildung beim Tagesspiegel

Martin Rabanus MdB Medienpolitischer Sprecher SPD-Bundestagsfraktion

Thomas Hacker MdB Medienpolitischer Sprecher FDP Fraktion im Bundestag

Steffen Grimberg Medienjournalist und Vorsitzender Deutscher Journalistenverband DJV Berlin – JVBB

Jonas Gebauer bis 2020 Bundesvorstand der Jugendpresse und leitete das Lehr- und Lernmedium ›politikorange‹

Moderation: Charlotte Bauer Berliner Morgenpost

Der Berliner Mediensalon ist seit mehr als zehn Jahren das Debattenforum für Journalismus in der Hauptstadt. Begründet als Stammtisch von Journalistinnen und Journalisten im netzwerk recherche in Berlin wird er ehrenamtlich organisiert. Mehr als zehn Debatten im Jahr werden durchgeführt u.a. in der taz, die tageszeitung und bei ALEX Berlin.

Die Veranstaltungsreihe Jugend, Politik und Medien im Wahljahr wird von der Landeszentrale für Politische Bildung gefördert.

#Mediensalon ist eine Veranstaltung der gemeinnützigen meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz in Kooperation mit Deutscher Journalistenverband DJV Berlin – JVBB e.V., Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di und unterstützt von Landau Media und der Otto Brenner Stiftung.

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