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Die politische Partizipation Jugendlicher sollte ernst genommen und gefördert werden. Die aktuelle jugendpolitische Strategie ist allerdings wenig zufriedenstellend und bietet jungen Menschen nicht genügend Unterstützung, sich aktiv politisch zu beteiligen.

Was getan werden muss, um jugendliche in der Politik zu Wort kommen zu lassen und sie dahingehend zu unterstützen, diskutieren im kommenden Mediensalon u.a. Matthias Seestern- Pauly MdB, Jugendpolitischer Sprecher FDP Fraktion im Bundestag, Maya Yoken erste Vorstandsvorsitzende Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa Landesverband NRW e.V. Charlotte Bauer von der Berliner Morgenpost moderiert.

​​In wenigen Wochen stehen in Deutschland die Wahlen an – doch wer unter 18 ist, darf noch keine Stimme abgeben. Nicht verwunderlich, dass viele Jugendliche sich hinsichtlich der politischen Partizipation weder ernst genommen, noch repräsentiert fühlen. Initiativen wie Fridays for Future zeigen, wie sehr die Jugendlichen mit der Politik unzufrieden sind, sich engagieren und mitreden wollen.

Die Bundesregierung hat das Problem erkannt und sich zur Aufgabe gemacht, stärker die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen in den Fokus zu rücken. Die Jugendstrategie soll ein Bewusstsein dafür schaffen, in politischen Entscheidungsprozessen jugendpolitische Belange aufzugreifen. Die bestehende Strategie zeigt allerdings auch, dass der Weg zu einer zufriedenstellenden Jugendpolitik in Deutschland noch weit ist. Woran liegt das? Und was tun Politiker:innen, um dem entgegen zu wirken?

Der Deutsche Bundesjugendring hat es sich zur obersten Aufgabe gemacht, sich für eine verbesserte Jugendpolitik einzusetzen und versteht sich als Interessenvertretung junger Menschen. Der Landesjugendring Berlin setzt sich für die Stärkung der jugendpolitischen Partizipation im Internet, die Ausweitung des Wahlrechts auf Jugendliche ab 16 Jahren auf Landesebene und für attraktivere und offenere Gestaltung der kommunalen Institutionen und Prozesse für junge Menschen ein. Außerdem steht er dafür, dass Partizipation inklusiv gedacht werden muss. Aber reicht das?

Im Berliner Mediensalon wollen wir über die Jugend als Thema diskutieren u.a. mit:

Matthias Seestern-Pauly MdB Jugendpolitischer Sprecher FDP Fraktion im Bundestag

Marcus Weinberg MdB Jugendpolitischer Sprecher CDU/CSU Bundestagsfraktion

June Tomiak MdA Sprecherin für Jugend, Verfassungsschutz und Strategien gegen Rechtsextremismus Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin

Maya Yoken erste Vorstandsvorsitzende Assyrischer Jugendverband Mitteleuropa Landesverband NRW e.V

Hannah Pirot Sprecherin und Aktivistin Fridays For Future Berlin

Moderation: Charlotte Bauer Berliner Morgenpost

Der Berliner Mediensalon ist seit mehr als zehn Jahren das Debattenforum für Journalismus in der Hauptstadt. Begründet als Stammtisch von Journalistinnen und Journalisten im netzwerk recherche in Berlin wird er ehrenamtlich organisiert. Mehr als zehn Debatten im Jahr werden durchgeführt u.a. in der taz, die tageszeitung und bei ALEX Berlin.

Die Veranstaltungsreihe Jugend, Politik und Medien im Wahljahr wird von der Landeszentrale für Politische Bildung gefördert.

#Mediensalon ist eine Veranstaltung der gemeinnützigen meko factory – Werkstatt für Medienkompetenz in Kooperation mit Deutscher Journalistenverband DJV Berlin – JVBB e.V., Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di und unterstützt von Landau Media und der Otto Brenner Stiftung.

Event Details
  • Start Date
    September 22, 2021 7:00 pm
  • End Date
    September 22, 2021 8:30 pm
  • Status
    Expired
  • Organizer
  • Category